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Musik: Richard Strauss Text: Hugo von Hofmannsthal
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Uruppförande: Dresden, Hofoper 26 januari 1911. Svensk premiär: Stockholm, Operan 20 april 1920. Sett föreställningen: 3.6.2007 Deutsche Oper Berlin
| Roll | Rösttyp | Sångare |
|---|---|---|
| Fältmarskalkinnan | sopran | Nina Stemme |
| Baron Ochs | bas | Franz Hawlata |
| Octavian | mezzosopran | Michelle Breedt |
| Faninal | baryton | Lenus Carlson |
| Sophie | sopran | Marisol Montalvo |
| Leitmetzerin | sopran | Stephanie Weiss |
| Annina | alt | Ceri Williams |
| En poliskommissarie | bas | Markus Brück |
| Överhovmästare hos fältmarskalkinnan | tenor | Peter Maus |
| Överhovmästare hos Faninal | tenor | Jörg Schörner |
| Sångare | tenor | Yosep Kang |
| En notarie | bas | Tiziano Bracchi |
| Tre faderlösa flickor | sopran | Sabine Dieckmann |
| Tre faderlösa flickor | mezzosopran | Gabriele Goebbels |
| Tre faderlösa flickor | alt | Christa Werron |
| En modist | sopran | Barbara Kindermann |
| En djurhandlare | tenor | David Knutson |
Nach einer durchtanzten Faschingsnacht ist Octavian, der junge Graf Rofrano, bei der Feldmarschallin Fürstin Werdenberg geblieben. Ihre zärtliche Morgenbegrüßung wird durch Gepolter im Vorzimmer jäh unterbrochen. Die Marschallin befürchtet, ihr Mann sei unerwartet von seiner Reise zurückgekommen und drängt Octavian, sich zu verstecken. Dieser verkleiet sich statt dessen als Kammerzofe. Der Marschallin bleibt nichts anderes ürig, als das Spiel mitzuspielen und ihn dem Besucher - es ist ihr Vetter, Baron Ochs auf Lerchenau - als »Mariandel« vorzustellen. Ochs, der von der hübschen »Zofe« begeistert ist, ist nach Wien gekommen, um seine Hochzeit mit Sophie, der Tochter des schwerreichen Emporkömmlings Faninal, vorzubereiten. Da Herr von Faninal auf der alten Sitte besteht, der braut am Hochzeitstag durch einen adligen Abgesandten des Bräutigams eine silberne Rose überreichen zu lassen, ersucht der Baron seine Cousinen die Vermittlung eines solchen jungen Kavaliers. Aus einer Laune heraus schlägt sie den Grafen Octavian vor. Ochs, der sich handgreiflich um•"Mariandel" bemüht, ist einverstanden. Im Trubel der anschließenden Morgenaudienz bei der Marschallin gelingt es Octavian zu entkommen.Indessen ist die Dienerschaft des Barons, angeführt von Leopold, seinem illegitimen Sohn, eingetreten. Leopold trägt das Futteral mit der silbernen rose. Die Mißstimmung der Marschallin wächst, als sie einen Brief von unbekannter Hand erhält. Brüsk weist sie die ganze Gesellschaft hinaus,um wieder zu sich selbst zu finden. Auch Octavian, der kurz darauf übermütig und in seiner Uniform bei ihr eintritt, kann sie nicht aus ihrer melanlolischen Grübelei über die Vergänglichkeit des Lebens reißen. Als sie ihm gar voraussagt, er werde sie eines Tages verlassen, ist er tief getroffen.Traurig folgt er ihrer Bitte, sie allein zulassen. Zu spät bemerkt die Marschallinn, daß sie ihn zum Abschied nicht einmal geküßt hat. Ihre Diener können ihm nicht mehr einholen. Sie gibt ihrem kleinen Pagen die silberne Rose,dmit sie zum Grafen Octavian gebracht werde.
Gemeinsam mit ihrer Duenna, aber ohne den Vater, der nach der Sitte bei der Überreichung der Rose nicht anwesend sein darf, erwartet Sophie die Ankunft des Rosenkavaliers. Kurz darauf tritt dieser ein, um in einer feierlichen Zeremonie die silberne Rose zu übergeben. Octavian ist von der shönheit Sophies überwältigt, und auch das junge Mädchen kann die Augen nicht mehr von dem stattlichen Grafen Rofrano lassen. Die Versunkenheit der beiden wird durch die Ankunft des Barons gestört, der eingetroffen ist, um seine Braut zu begutachten. Sophie ist von den plumpen Manieren des Lerchenauers empört. Als Ochs im Nebenzimmer den Ehevertrag unterzeichnet, offenbaren die beiden jungen Leute einander ihre heftig entbrannte Zuneigung. Sie werden jedoch von Valzacchi und Annina auseinandergerissen, einem Gaunerpaar, das immer dann zur Stelle ist, wenn es auf unehrliche Weise Geld zu verdienen gibt. Von Ochs zur Rede gestellt, erklärt Octavian, daß Sophie den Baron nicht leiden könne.Ochs will Sophie zur Unterzeichnung des Vertrages zwingen, aber Octavian hindert ihn daran. Beim anschließenden Handgemenge erhält der Baron einen leichten Kratzer am Arm. Unablässig über diesen »Mordanschlag« schimpfend, verlangt er nach Verbandszeug und nem Arzt.Seine Laune hellt sich aber auf, als Annina ihm im Auftrag Octavians einen Brief von »Mariandel« bringt, die ihn zum heimlichen Rendezvous einlädt.
1n einem Vorstadtbeisl, auf dessen Bühne den Gästen Unterhaltungen verschiedenster Art geboten werden, bereitet Octavian mit Unterstützung von Valzacchi und Annina das Rendezvous zwischen Ochs und »Mariandel« vor. Der Wirt hat seine Bühne nebst dem dazugehörigen Personal und den Requisiten zur Verfügung gestellt. Octavian verkleidet sich als »Mariandel«,da erscheint der heiter gestimmte Ochs. Doch bevor der verliebte Baron sich dem Objekt seiner Begierde widmen kann, wird er durch allerlei seltsame Zwischenfälle und Erscheinungen aus dem Konzept gebracht. Seine Verwirrung erreicht den Höhepunkt, als die verkleidete Annina mit einer Schar plärrender Kinder die Szene betritt und sich als sitzengelassene Ehefrau präsentiert. Ochs weiß sich nicht mehr zu helfen und verlangt nach der Polizei, die wenig später zur Stelle ist. Kurz darauf treffen auch Herr von Faninal und Sophie ein, die auf Weisung Octavians herbestellt worden,sind. Vor Aufregung und Empörung erleidet Faninal einen Schwächeanfall. Ochs gerät zunehmend in Bedrängnis, zumal ihn der Polizeikommisr, der seiner aristokratischen Herkunft mißtraut, einem peinlichen Verhör über seine Beziehungen zu dem jungen »Mariandel« unterzieht. Leopold schlüpft unbemerkt hinaus, um Hilfe bei der Marschallin zu holen.Sie erscheint wenig später. Es gelingt ihr, den Kommissar, der inzwischen von Octavian über die wahre Identität des Mariandels aufgeklärt worden ist, davon zu überzeugen, daß alles nur ein Faschingsscherz gewesen sei.Dem Baron legt sie nahe, sich endlich geschlagen zu geben. Der aber will nicht auf die reiche Mitgift verzichten. Erst als ihm alle die Rechnung präsentieren, sucht er sein Heil in der Flucht. Auf der leeren Bühne bleiben die Marschallin, Sophie und Octavian allein zurück. Octavian, hin und hergerissen zwischen den beiden Frauen, ist in größter Verlegenheit. Die Marschallin, die erkannt hat, daß sie ihn verloren hat, trifft schließlich die Entscheidung. Wehmütig, aber mit überlegener Güte verzichtet sie auf den Geliebten und geht leise fort. Die jungen Leute sind in die Zukunft entlassen.
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