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Musik: Richard Strauss Text:Hugo von Hofmannsthal
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Uruppförande: Dresden, Hofoper 26 januari 1911. Svensk premiär: Stockholm, Operan 20 april 1920. Sett föreställningen: 9.12.2007 Staatsoper Hamburg
| Roll | Rösttyp | Sångare |
|---|---|---|
| Fältmarskalkinnan | sopran | Melanie Diener |
| Baron Ochs | bas | Peter Rose |
| Octavian | mezzosopran | Lucy Schaufer |
| Faninal | baryton | Jan Buchwald |
| Sophie | sopran | Ha Young Lee |
| Leitmetzerin | sopran | Gabriele Rossmanith |
| Annina | alt | Caren von Oijen |
| En poliskommissarie | bas | Wilhelm Schwinghammer |
| Överhovmästare hos fältmarskalkinnan | tenor | |
| Överhovmästare hos Faninal | tenor | Frieder Stricker |
| Sångare | tenor | Yosep Kang |
| En notarie | bas | Carsten Wittmoser |
| Valzacchi | tenor | Jürgen Sacher |
| En sångare | tenor | Wookyung Kim |
| En modist | sopran | Trine W. Lund |
| En djurhandlare | tenor | Peter Galliard |
Die Feldmarschallin Fürstin Werdenberg hat die Nacht mit ihrem siebzehnjährigen Geliebten Octavian, von ihr zärtlich Quinquin genannt,verbracht. Lärm dringt ins Schlafzimmer. Die Marschallin, die zunächst die unerwartete Rückkehr ihres Gatten befürchtet, erkennt erleichtert die Stimme des Baron Ochs auf Lerchenau, eines Vetters vom Lande, der sich gewaltsam Einlass verschafft. Octavian kann sich gerade noch als Kammerzofe verkleiden und hofft, auf diese Weise unauffällig den Raum verlassen zu können. Doch als »Mariandl« vorgestellt, erweckt Octavian das Interesse von Ochs und wird von ihm bedrängt. Der Baron bittet die Marschallin um die Vermittlung eines Brautwerbers, eines Rosenkavaliers, der nach adeliger Sitte der von ihm,erwählten Braut eine silberne Rose überreichen soll.Trotz seiner Heiratspläne mit Sophie, der Tochter des neu geadelten Emporkömmlings Faninal, gibt er ausführlich Bericht über seine diversen Liebesabenteuer. Zwischen- durch macht er dem vermeintlichen »Mariandl« unnmissverständliche Anträge. Einer Laune folgend schlägt die Marschallin Octavian als Rosenkavalier vor und zeigt ihm ein Bildnis ihre Liebhabers. Ochs ist verblüfft über die ähnlichkeit mit der Zofe.
Um Octavian von den Zudringlichkeiten Ochs' zu befreien, lässt ihn die Marschallin die bereits Wartenden zum Lever hereinrufen. Bittsteller und Händler, der Intrigant Valzacchi mit seiner Begleiterin Annina sowie ein italienischer sänger machen ihre Aufwartung.
Der Baron interessiert sich währenddessen nur für den Notar, der ihm juristische Einzelheiten des Ehevertrages zu erklären hat, da er,Ochs, es bei der geplanten Heirat vor allem auf die Mitgiftchs, abgesehen hat.
Wieder allein, denkt die Marschallin über Zeit und Vergänglichkeit nach und erkennt, nichts bewahren und aufhalten zu können.
Der in Männerkleidern zurückkehrende Ocavian kann ihren Gedanken nicht folgen und ist empört, als die Marschallin ihm voraussagt, er werde sie eines Tages wegen einer Jüngeren verlassen.
Im Palais des Herrn von Faninal erwartet man aufgeregt die Ankunft des Rosenkavaliers. Die Anstandsdame des Hauses, Jungfer Marianne Leitmetzerin, schildert Sophie, der Braut des Ochs, aufgeregt die prunkvolle Auffahrt.
Bei der feierlichen Überreichung der silbernen Rose glauben Sophie und Octavian, die Zeit stünde für sie still. Vom plumpen und unsensibeln Benehmen von Ochs, ihres ungeniert hereinplatzenden künftigen Ehemanns, ist Sophie vom eirsten Augenblick an angewidert.
Während in einem Nebenzimmer die Formalitäten des Ehevertrages ausgehandelt werden gestehen Octavian und Sophie einander ihre Liebe. Valzacchi und Annina beobachten dies und holen sofort den Baron hinzu.
Ochs, durchaus willens, die Angelegenheit »kavaliersmäßig« zu regeln, wird von Octavian zum Duell gefordert und am Arm verletzt. Verzweifelt über den Skandal, weist Faninal den Rosenkavalier aus dem Haus. Er droht, Sophie ins Kloster zu schicken. Octavian spielt Annina einen Brief für Ochs zu, die Einladung eines bewussten »Mariandl« zu einem Rendezvous.
Im Hinterzimmer eines Gasthauses hat Octavian mit Hilfe von Valzacchi und Annina alles vorbereitet, um Ochs in eine Falle zu locken. Geht sein Plan auf, muss Faninal die angekündigte Verlobung zwischen Sophie und Ochs platzen lassen.Mysteriöse Gestalten stören das amouröse Zusammensein von »Mariandl« und Ochs, der sich zunächst von Trugbildern umgeben wähnt. Angesichts der verschleierten Annina, die begleitet von einer schreienden Kinderschar von ihm ihre Rechte als Ehefrau und Mutter einfordert, verliert Ochs die Fassung und ruft nach der Polizei.
Anstatt ihm zu helfen, verdächtigt der Komnissar den Baron, ein ehrbares Bürgermädchen verführt zu haben. Ochs gibt »Mariandl« als seine Verlobte Sophie Faninal aus. Faninal jedoch getreu dem Plan Octavians herbeigeführt, erklärt die Verlobung für gelöst. Vom Leiblakai des Barons herbeigerufen, klärt die Marschallin die Zusammenhänge auf Sie hat die Situation durchschaut und bedeutet Ochs, sich zurückzuziehen, da sein Spiel zu Ende sei.
Octavian steht zwischen Sophie und der Marschallin und weiß nicht, zu welcher der beiden Frauen er sich wenden soll. Die Marschallin erkennt, dass ihre Vorahnungen von Vergänglichkeit und Verzicht wahr geworden sind. Sie überlässt Octavian der Jüngeren.
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